• Maria

Diese Geschichte hat all meine Zweifel über die Wirkung der Fruchtbarkeitsmassage genommen!


Meine lieben Kinderwunschfrauen!


Nach meinen zwei alles andere als gut ausgegangen Schwangerschaften begann ich mich in meiner Trauer auf die Suche nach Lösungen. Ziemlich schnell bin ich auf die Fruchtbarkeitsmassage gestoßen. Besonders gut gefiel mir der Gedanke, dass es je nach Lebenssituation und eigener Verfassung nicht immer sinnvoll ist, sich gleich auf das höchste Ziel zu fixieren. Vielmehr ist es erfolgversprechender, sich kleine, erreichbare Etappen vorzunehmen. Der erste Schritt sollte sein, die Lebensqualität wiederzugewinnen, die man hatte, bevor man das Vertrauen in seine Empfängnisfähigkeit verloren hat.


War das ein Weg um endlich aus meiner Trauer zu kommen? War das die Lösung, um zumindest wieder ein bisschen Freude zu spüren? Einen Versuch war es allemal wert. Dies war mein erstes kleines Ziel.


Ich fand eine gute Therapeutin bei der ich mir regelmäßig Fruchtbarkeitsmassagen gönnte. Nach der ersten Behandlung war ich noch skeptisch - wird sich wirklich etwas verändern? Das einzige was ich verspürte war ein Muskelkater im Bauchraum. Die Therapeutin meinte, dass dies ein gutes Zeichen sei, da nunmehr die Entgiftung voll im Gange ist, mein Bauchraum jetzt mehr durchblutet wird und meine Organe gestärkt werden. Ab der zweiten Behandlung waren all meine Zweifel wie weggeblasen. Ich bekam von Mal zu Mal mehr mein Lachen, meine Begeisterung, meine Freude und meine Liebe zum Leben zurück.


Ich war jetzt wieder stark und die Idee war geboren mich selber in der Fruchtbarkeitsmassage ausbilden zu lassen, um mit ganz viel Gefühl und Herz den Frauen mit meiner Erfahrung und meinem Wissen zu helfen.

Zu all meinem neuen Lebensempfinden kam dann wie ein Wunder noch dazu, dass ich gleich nach meiner Ausbildung schwanger wurde und ich nunmehr meinen zweijährigen geliebten Sohn an meiner Seite hab. <3


Für alle zweifelnden unter uns (so wie ich das früher war) möchte ich euch folgende Geschichte von Birgit Zart (der Pionierin in der alternativen Kinderwunscharbeit, wo ich meine Ausbildung gemacht habe) nicht vorenthalten:


Das Schlüsselerlebnis Sabine

Als ich Sabine kennen lernte, war sie 33 Jahre alt. Mit 16 hatte man ihr einen Eierstock entfernt, inzwischen war sie lange verheiratet. Noch nie in ihrem Leben hatte sie verhütet, und noch nie in ihrem Leben war sie schwanger gewesen.

Seit vielen Jahren wünschte sie sich ein Kind und hatte schon vieles ausprobiert. Sie hatte gute Ratschläge befolgt, wie "fahrt doch mal in den Urlaub und denkt einfach nicht mehr ans Kinderkriegen". Sie hatte verschiedene Hormontherapien hinter sich und war in einer Kinderwunschpraxis in Betreuung. Doch nichts wollte helfen. Mit jedem Jahr schien ihr Wunsch nach einem Baby größer und gleichzeitig doch unerreichbarer zu werden.

Ich glaube, sie war die traurigste Frau, der ich bis dahin begegnet war. Wenn Menschen über eine lange Zeit tieftraurig sind, dann zeichnet die Trauer diesen Menschen, sie trägt die Körperhaltung und die Lebenseinstellung. Es kommt einem vor, als würde sich diese Trauer auf die Menschen in der unmittelbaren Umgebung übertragen. So empfand ich das: Wenn ich Sabine sah, wurde ich selbst sehr traurig, und ich wünschte mir inständig , dass es ihr besser ginge.

Zu Beginn dachte ich noch, dass tatsächlich nur ein Baby dieser Frau helfen könnte. Doch für mich sollte dann der Zeitpunkt kommen, umzudenken und die einstmals angestrebten Ziele in erreichbare und ebenso erstrebenswerte umzuwandeln.

Als sie in die Freitagsgruppe kam, in der sich mehrere Frauen regelmäßig zur Fruchtbarkeitsmassage trafen, teilte sie uns eine schlimme Diagnose mit:

Beide Eileiter waren verwachsen, nicht durchgängig, und der verbliebene Eierstock war verkümmert und nicht funktionsfähig. Eine natürliche Empfängnis war somit ausgeschlossen, eine künstliche Befruchtung nahezu ausgeschlossen. Hierfür benötigt man gesunde Eizellen der Frau, und es war fraglich, ob dieser verkümmerte Eierstock überhaupt noch welche produzieren konnte. Vergessen sie ihren Kinderwunsch, hatte man ihr gesagt und sie damit nach Hause geschickt, ausgestattet mit einem Flyer über Adoption.

Während sie den Frauen ihre Geschichte erzählte, weinte sie manchmal, manchmal lachte und schimpfte sie. Und die Frauen teilten ihre Geschichte. Sie fühlten mit ihr und wollten ihr helfen. So bekam Sabine entgegen aller guten Aussichten einmal in der Woche eine Fruchtbarkeitsmassage, denn diese war neben dem Mitgefühl und einer guten Portion "Frauenpower" das einzige Werkzeug, das diese Freitagsrunde als Hilfeleistung zur Verfügung hatte.

Das Ziel war zu diesem Zeitpunkt nicht mehr, eine Schwangerschaft zu ermöglichen, das erschien nach einer solchen Diagnose vollkommen vermessen. Wir wollten Sabine einfach etwas Gutes tun und versuchen, sie psychisch und körperlich wieder aufzurichten.

Die Freitagsrunde und die Massagen wirkten Wunder an Sabine. Woche für Woche blühte sie mehr auf. Es war ein Strahlen, das aus ihrer Seele kam. Nie zuvor hatte ich die positive Wirkung der Fruchtbarkeitsmassage auf die emotionale Verfassung eines Menschen so deutlich beobachten können. Sabine ging es immer besser. Sie war der lebendige Beweis für die positiven Auswirkungen der Massage auf die Seele.

Übrigens; Wenige Wochen nach Ende der Freitagsrunde ist Sabine unerwartet und auf ganz natürlichem Wege schwanger geworden. Dieses Kind verlor sie in der Frühschwangerschaft. Bald darauf wurde sie wieder schwanger, gebar einen Sohn und zwei Jahre später einen weiteren.


Meine lieben Frauen ich schicke euch ganz viel Zuversicht und Hoffnung - auch wenn es manchmal hoffnungslos scheint, denn oft ist es nicht so wie es scheint.

Glaubt an euch und an euren Körper.


Alles Liebe

Maria



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